Radfahren als Ergänzungstraining: So bleiben Tennisspieler das ganze Jahr fit
Wenn die Tennissaison langsam ausklingt oder das Wetter mal wieder keinen Platz auf dem Court erlaubt, stellt sich für viele von uns dieselbe Frage: Wie bleibe ich trotzdem in Form? Laufen ist eine Möglichkeit. Schwimmen auch. Aber wer einmal ernsthaft aufs Rad gestiegen ist, merkt schnell, warum so viele Tennisspieler das Radfahren als ihr liebstes Ergänzungstraining entdeckt haben.
Warum Radfahren und Tennis so gut zusammenpassen
Tennis ist ein intensiver Sport – explosive Sprints, schnelle Richtungswechsel, hohes Koordinationsniveau. Genau deshalb brauchen Tennisspieler eine starke Grundlagenausdauer, um über ein ganzes Match leistungsfähig zu bleiben. Und genau hier kommt das Rad ins Spiel.
Radfahren ist gelenkschonend, lässt sich gut dosieren und trainiert vor allem die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur – also genau die Muskelgruppen, die beim Tennis beim Abstoßen, beim Stopp und beim Aufbau von Schlagkraft gefragt sind. Wer regelmäßig fährt, merkt das auf dem Platz: bessere Laufbereitschaft, weniger Erschöpfung in langen Ballwechseln.
Dazu kommt der mentale Aspekt. Eine Stunde ruhig durch die Landschaft um Inneringen fahren – an der Alb entlang, durch die Felder Richtung Hettingen – das ist aktive Erholung. Kein Druck, keine taktischen Überlegungen, einfach Bewegung.
Ausdauer, Koordination, Regeneration
Je nach Intensität kann man Radfahren gezielt einsetzen:
- Lockere Ausfahrten (niedriger Puls, lange Strecke) verbessern die aerobe Basis und fördern die Regeneration nach intensiven Trainingstagen
- Intervalle auf dem Rad – kurze Sprints, dann ruhige Erholung – simulieren das Belastungsmuster beim Tennis und steigern die Explosivkraft
- Bergauffahrten, wie sie auf der Schwäbischen Alb kaum zu vermeiden sind, stärken die Beinmuskulatur besonders effektiv
Für ambitionierte Freizeitspieler reichen zwei bis drei Radausfahrten pro Woche, um den Effekt zu spüren. Auch im Winter, wenn die Plätze gesperrt sind, bleibt man so körperlich auf einem guten Level und startet im Frühjahr nicht bei null.
Mit dem E-Bike entspannt zum Tennisplatz
Ein Trend, den auch einige unserer Mitglieder in letzter Zeit für sich entdeckt haben: das E-Bike. Gerade wer nach Feierabend noch zum Training möchte, aber keine Lust hat, verschwitzt anzukommen, schätzt die Unterstützung des Elektromotors.
Die Wege rund um Inneringen sind malerisch, aber nicht immer flach. Mit einem guten E-Bike ist das kein Problem mehr – man tritt an, wo man möchte, und kommt frisch am Platz an. Nach dem Training? Dann einfach selbst treten und die Heimfahrt als Abkühlphase nutzen.
Wer noch kein E-Bike hat oder sein bisheriges Rad aufrüsten möchte, findet bei Pedalwelt eine breite Auswahl an Fahrrädern und E-Bikes – von kompakten Stadträdern bis hin zu robusten Trekkingrädern, die für Ausfahrten auf der Alb bestens geeignet sind. Auch Helme, Schlösser, Packtaschen und alles andere, was man für sicheres Radfahren braucht, ist dort erhältlich.
Tipps für den Einstieg
Wer noch nie strukturiert Rad als Ergänzungstraining genutzt hat, muss nicht gleich groß einsteigen. Ein paar einfache Grundsätze helfen:
Erst Grundlage aufbauen. Gerade am Anfang lieber länger und ruhig fahren als kurz und zu intensiv. Der Körper soll sich erholen und anpassen, nicht noch mehr Stress bekommen.
Ausrüstung passt zur Motivation. Ein bequemer Sattel, gute Handschuhe und die richtige Kleidung machen den Unterschied, ob man beim nächsten Mal wieder aufs Rad steigt oder nicht. Vor allem in der Übergangszeit braucht man atmungsaktive Funktionskleidung – zu kalt anziehen ist genauso unangenehm wie schwitzen ohne Abzug.
Strecken kennen. Die Region rund um Inneringen und den Landkreis Sigmaringen bietet wunderschöne Radwege. Ein bisschen Planung lohnt sich, damit man nicht plötzlich vor einem steilen Anstieg steht, für den man noch nicht bereit ist.
Mit anderen fahren. Wie beim Tennis gilt: in Gesellschaft macht es mehr Spaß. Wer Lust hat, gemeinsam Ausfahrten zu organisieren, kann das gerne über den Verein ansprechen – vielleicht entsteht daraus eine regelmäßige Clubrunde.
Für Ausrüstung – egal ob neues Rad, E-Bike-Akku oder einfach nur ein neues Schloss – lohnt sich ein Blick ins Online-Sortiment bevor man in den stationären Handel geht. Die Auswahl ist groß, die Preise vergleichbar, und man spart sich die Anfahrt.
Radfahren wird den Tennisschläger nicht ersetzen – aber als Ergänzung ist es kaum zu übertreffen. Wer es einmal ernsthaft ausprobiert hat, möchte es nicht mehr missen.