JUGENDARBEIT

PRÄVENTION ZUM SCHUTZ VON KINDERN UND JUGENDLICHEN IN DER JUGENDARBEIT

Mit dem Bundeskinderschutzgesetz (Inkrafttreten 1.1.2012) möchte der Gesetzgeber unsere Kinder noch besser vor Missbrauch schützen. Damit verbunden wurde auch der § 72a des Sozialgesetzbuches. Hier wird der Tätigkeitsauschluss einschlägig vorbestrafter Personen neu geregelt. So müssen neben den hauptamtlich Beschäftigten künftig auch ehrenamtlich und nebenamtlich Tätige ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen, wenn sie Kinder oder Jugendliche beaufsichtigen oder trainieren. Dies betrifft auch unseren Tennisverein. Klar ist hierbei, dass die neuen Bestimmungen nur ein weiterer Baustein für ein umfassendes Präventionskonzept sein können.

Für uns als Tennisverein bedeutet dies in der Praxis, dass wir

  • eine Vereinbarung mit dem öffentlichen Träger der Jugendhilfe (Fachbereich Jugend im Landratsamt) abschließen sollen,
  • dass der Verein sich ein erweitertes Führungszeugnis von den Personen, die in der Jugendarbeit ein gesetzt sind, vorlegen lassen soll,
  • dass der Verein ein Präventionskonzept erarbeiten soll